Dortmund überrascht. Dich.

Nachrichten und aktuelle Informationen

Zurück zur vorherigen Seite

02.03.2018

Wirtschafts- und Unternehmerinnenpreis 2017 verliehen

Hoch über den Dächern der Stadt, im siebten Stock des Dortmunder U, wurden am gestrigen Freitag der Gewinner und die Gewinnerin des Wirtschafts- und Unternehmerinnenpreises 2017 bekanntgegeben. Keine einfache Aufgabe für die renommierte Jury der jährlichen Auszeichnung, die von der Wirtschaftsförderung der Stadt und der Sparkasse Dortmund ausgelobt wird. Doch letztlich durften sich ein Unternehmen für innovative Robotertechnologie und eine Pionierin in der Pflege von den geladenen Gästen feiern lassen.

Der Dortmunder Wirtschaftspreis ist eine feste Größe im jährlichen Veranstaltungskalender und genießt überregionales Ansehen. Mit dem Unternehmerinnenpreis zeichnet die Stadt zudem selbstständige Frauen für ihre herausragende Arbeit aus. Beim Blick auf die diesjährigen Finalteilnehmer zeigt sich die Stärke des hiesigen Wirtschaftsstandorts.
„Die Finalisten und Gewinner vereinen alle Aspekte, die vorbildliches unternehmerisches Handeln am Dortmunder Standort auszeichnen: Werte und große Vergangenheit, aber auch innovative, zukunftsweisende Technologien, Leistungsfähigkeit und Wachstumsstärke. Mit diesen Eigenschaften konnten uns die Preisträger überzeugen“, fasst Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, die Juryentscheidung zusammen.

Paradebeispiel für die Wissenswirtschaft

Gewinner des Wirtschaftspreises 2017 ist die GRIP GmbH. Seit ihrer Gründung 1989 liegt ihr Fokus auf dem Markt für manuelle Wechselsysteme, für den sie Komponenten mit standardisierten Schnittstellen entwickelt und fertigt. Diese kommen vor allem bei Robotern zum Einsatz und ermöglichen ihr schnelles und präzises Umrüsten. Hauseigene Entwicklung, Konstruktion und Fertigung – bei der GRIP GmbH erhalten Kunden alles aus einer Hand. Der Marktanteil des Unternehmens rund um Joachim Buschulte und Hasan Canti liegt bei geschätzten 50 Prozent. Der diesjährige Sieger ist ein Paradebeispiel für die Dortmunder Wissenswirtschaft, weil er Industrie und neue Technologien verbindet.

Der Gewinner setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch. Für die QuinScape GmbH war es nach 2010 bereits die zweite Finalteilnahme. Der IT-Dienstleister programmiert auf Grundlage spezieller Softwareplattformen auf den Kunden zugeschnittene Anwendungen, mit denen er sie auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleitet. Eine lange Handwerkstradition weist die Aug. Krämer Kornbrennerei GmbH, der zweite Finalist, auf. Die Familie betreibt in bereits dritter Generation eine Korn- und Likörbrennerei sowie eine Schokolaterie. Mit ihrem Engagement in der Immobilienbranche und großen Investitionen in Dortmund verdeutlicht sie zudem ihre Verbundenheit zur Stadt und verleiht ihr ein neues Gesicht.

Große Lebensleistung, verdiente Siegerin

Auch beim Unternehmerinnenpreis hatte es die Jury nicht leicht, sich auf eine Gewinnerin zu einigen. Überzeugen konnte schließlich Gabriele Doepner mit ihrem privaten Pflegedienst ased. Die Leistungen ihres Teams richten sich nicht nur an erkrankte Senioren, sondern auch an psychisch Kranke jedes Alters sowie an Gehörlose. Gleichzeitig gehören bei Doepner flexible Arbeitszeiten und unterstützende Maßnahmen bei der Kinderbetreuung zur unternehmerischen Praxis. Darüber hinaus setzt sie sich mit ihrer Kooperation Ambulante Private Pflegedienste für ein vernetztes Hilfesystem sowie gemeinsame Standards in der Pflegearbeit ein und leistet damit wahre Pionierarbeit.

Doch auch die beiden weiteren Finalistinnen erweisen sich als vorbildliche Unternehmerinnen. Gudrun Brandts Zeitarbeitsfirma KBS Group verleiht bundesweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Kunden im medizinischen Bereich. Die Zufriedenheit des Personals stellt sie durch Leistungen wie eine faire Entlohnung, unbefristete Verträge sowie familienfreundliche Arbeitszeiten sicher. Eine ähnliche Ausrichtung verfolgt die fobatec GmbH. Das Prüfinstitut, das sich 2013 aus der Fakultät Bauwesen an der Technischen Universität Dortmund heraus gründete, ist für internationale und marktführende Unternehmen aus dem Baubereich tätig. Bis heute arbeitet fobatec, das unter anderem von Dr. Melanie Schwering geleitet wird, eng mit der TU zusammen. Schwering geht außerdem in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit gutem Beispiel voran und bietet ihren Angestellten flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit zum Homeoffice.

Ihre Ansprechpartner:

Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
F: 0231/50 2 37 17
E-Mail schreiben